Klimadaten für den Bezirk Reutte
Klimadiagramme
Zur Veranschaulichung des Klimas im Bezirk Reutte werden die Messdaten der GeoSphere Austria (ehemals ZAMG) für die Stationen Ehrwald, Holzgau und Reutte für die Periode 1991 bis 2020 betrachtet.
Reutte
An der Messstation Reutte (842 m) beträgt die Jahresmitteltemperatur 7,7 °C und der Jahresniederschlag 1.418 mm. Im Winter liegen die Temperaturen leicht unter 0 °C, im Sommer am höchsten. Der Niederschlag ist ganzjährig hoch, besonders im Sommer.

Ehrwald
An der Messstation Ehrwald (982 m) beträgt die Jahresmitteltemperatur 7,5 °C und der Jahresniederschlag 1.271 mm. Im Winter liegen die Temperaturen leicht unter 0 °C, im Sommer am höchsten. Der Niederschlag ist ganzjährig hoch, besonders im Sommer.

Holzgau
An der Messstation Ehrwald (982 m) beträgt die Jahresmitteltemperatur 7,5 °C und der Jahresniederschlag 1.271 mm. Im Winter liegen die Temperaturen leicht unter 0 °C, im Sommer am höchsten. Der Niederschlag ist ganzjährig hoch, besonders im Sommer.

Bereits spürbare Veränderungen
Die Region steht vor bedeutenden Herausforderungen durch Temperaturextreme, Starkregen und Trockenheit, die bereits heute spürbar sind und in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen werden. Schleichende Veränderungen wie ein verfrühter Vegetationsbeginn, eine erhöhte Waldbrandgefahr, eine Abnahme der Schneetage oder die Einwanderung neuer Arten sind weitere Auswirkungen des Klimawandels.
Beim Vergleich der Jahresmitteltemperatur der Jahre 1960 bis 2023 zeigt sich deutlich, dass seit der Jahrtausendwende nahezu alle Jahre überdurchschnittlich warm sind. Blau dargestellt sind Jahre, in denen die Jahresmitteltemperatur kleiner als die Jahresmitteltemperatur des Zeitraums von 1960 bis 2023 ist, rot dargestellt sind. Rot dargestellt sind Jahre, in denen die Jahresmitteltemperatur größer als Jahresmitteltemperatur des Zeitraums von 1960 bis 2023 ist.

Außerdem kann ein Anstieg der Tage mit einer Niederschlagsmenge von mindestens 30 mm an allen Messstationen der KLAR! Außerfern beobachtet werden. Verglichen mit dem Zeitraum von 1970 bis 2000 ist die Anzahl der niederschlagsintensiven Tage von 2010 bis 2020 um 18 bis 63 % gestiegen. Starkniederschlagsereignisse werden durch die Temperaturzunahme begünstigt: Pro Grad Erwärmung kann die Luft 7 % mehr Wasserdampf aufnehmen und wieder abregnen.

Welche Auswirkungen sind für die Zukunft zu erwarten? Hier gehts zur Klimaprognose.