Energieversorgung im Bezirk Reutte
Wasserkraft als Rückgrat der Energiewende
Die Gewinnung von Strom spielt eine zentrale Rolle in der KEM Naturparkregion Lechtal-Reutte. Dabei setzt die Region vor allem auf nachhaltige und erneuerbare Energien, um die regionale Energieversorgung zu sichern und den Ausstoß fossiler Brennstoffe zu reduzieren. Innerhalb der KEM sind 76,2 % der Energieeigenerzeugung auf Wasserkraft zurückzuführen.

Die besonderen geographischen Gegebenheiten des Außerferns, mit seiner bergigen Topografie und der verlässlichen Niederschlagssicherheit, bieten ideale Voraussetzungen für die Nutzung von Wasserkraft. Bereits 1902 wurde das erste Wasserkraftwerk der EWR (Elektrizitätswerke Reutte) am Plansee in Betrieb genommen.


Seitdem hat sich das Netz der Wasserkraftwerke kontinuierlich erweitert. Heute betreibt die EWR AG ein Netzwerk von Wasserkraftwerken, das sowohl private Haushalte als auch die Industrie im Bezirk zuverlässig mit Strom versorgt.

Mehr als drei Viertel des in der KEM Reutte erzeugten Stroms stammen mittlerweile aus der Wasserkraft. Sie bildet das Rückgrat der regionalen Stromversorgung und ist ein entscheidender Faktor für die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Neben den großen Wasserkraftwerken tragen auch Trinkwasserkraftwerke zur Energieerzeugung bei. Diese kombinieren die Gewinnung von Trinkwasser mit der Erzeugung von Strom und bieten somit eine effiziente und umweltfreundliche Lösung.
Die KEM-Gemeinden im Außerfern setzen verstärkt auf den Ausbau erneuerbarer Energien. Neben der Wasserkraft stehen auch Photovoltaikanlagen im Fokus, die auf Gemeindegebäuden installiert werden.
Durch den kontinuierlichen Ausbau erneuerbarer Energien trägt die Region aktiv zur Energiewende bei und setzt ein starkes Zeichen für eine nachhaltige Zukunft.